Unsere erste Cross-Thinking Veranstaltung R(h)ein-Denken begeisterte Veranstalter und Teilnehmer

„Unsere Intention ist es, verschiedenartig denkende Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen an einem Tisch zu versammeln, um so voneinander lernen zu können – das ist uns mit der Auftaktveranstaltung gelungen“, freut sich Stephan Multhaupt, Gründer und Geschäftsführer der gmc² gerhards multhaupt consulting GmbH. Der Event mit anschließender Sommerparty fand am neuen Unternehmenssitz der gmc² im Rheinwerk 3 am Bonner Bogen statt. gmc² wird die Cross-Thinking-Veranstaltungsreihe „R(h)ein-Denken“ 2016 weiter fortsetzen.

In seinem Vortrag „Dilemmata, Widersprüche, Paradoxien – Der Treibstoff für Innovationen“ sagte Dietmar Gamm, Geschäftsführer des europäisches Trainings- und Beratungsunternehmens SolidCreativity GmbH: „Die größten Fortschritte in Kultur und Technik gründen auf der Vereinigung von – vermeintlichen – Gegensätzen.“ Gamm zeigte auf, wie solche hemmenden Gegensätze im Unternehmensalltag aufgelöst werden können und wie plötzlich disruptive, d.h. beispielsweise andere Produkte, verdrängende Innovationen oder elegante Problemlösungen einfach werden.

Der Super-Computer „Watson“ von IBM hat einst in der Quizsendung „Jeopardy“ gegen menschliche Gegner gepunktet. Um die Auswertung komplexer Geschäftszahlen und Business-Vorhersagen radikal zu vereinfachen, hat der Technologie-Konzern einen Cloud-Dienst entwickelt. Wie IBM Watson Analytics die Analyse für Jedermann ermöglicht, demonstrierte Oliver Oursin, Worldwide Predictive & Business Intelligence Solution Executive, IBM.

Warum die Entscheidungen von deutschen Richtern in Experimenten unter bestimmten Bedingungen von Würfelergebnissen beeinflusst werden und wie es sich erklären lässt, dass hochintelligente Frauen tendenziell Männer, die weniger intelligent sind, heiraten, diesen Fragen ging Prof. Dr. Andreas Wiesehahn auf den Grund. An praktischen Beispielen stellte der Professor für Controlling an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg ausgewählte Effekte mit großem Einfluss auf unsere Entscheidungen vor und gab so praktische Denkanstöße zur Verbesserung der Entscheidungsprozesse in Unternehmen.

Rainer Schmidt, Paralympics-Gold-Medaillen-Gewinner im Tischtennis und Kabarettist, hat mit „höher, schneller, heiter“ sein eigenes olympisches Motto und erzählte von der Kunst, Grenzen zu akzeptieren und Strategien für einen produktiven Umgang mit Scheitern zu entwickeln. Er bekennt: „Es macht Spaß über sich hinauszuwachsen. Nur darf das nicht zu deiner verdammten Pflicht werden.“ Heiter sein, Lust haben, spielerisch sein dürfen sind für ihn wichtige Erfolgsfaktoren.

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