Klimawandel, Umweltkatastrophen, soziale Ungerechtigkeit, Armut und politische Konflikte – die globalen Herausforderungen unserer Zeit sind vielfältig. Um sie zu lösen, müssen Politik, Wirtschaft und Zivilgemeinschaft eng zusammenarbeiten. Auf der Suche nach diesen Lösungen rückt ein Begriff zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit:  Corporate Social Responsability – kurz CSR. War er vor einigen Jahren noch hauptsächlich in Politik und Wissenschaft zu Hause, ist der Begriff spätestens seit der in diesem Jahr in Kraft tretenden CSR-Berichtspflicht in aller Munde. Was genau sich aber hinter dieser schwammigen Bezeichnung verbirgt, ist oftmals gar nicht ersichtlich.

CSR – was bedeutet das?

Übersetzt heißt CSR so viel wie „gesellschaftliche Verantwortungsübernahme durch Unternehmen“.  Die Einhaltung von Menschenrechten, fairen und familienfreundlichen Arbeitsbedingungen ist ein wichtiger und großer Bestandteil von CSR. Tatsächlich geht der Begriff aber über diese „soziale Dimension“ hinaus. Auch die ökologischen Aktivitäten des Wirtschaftens stehen im Vordergrund der Corporate Social Responsibilty: Umwelt-, Natur- und Klimaschutz oder das nachhaltige Bewirtschaften natürlicher Ressourcen sind klassische CSR-Themen. Dabei steht immer die Frage im Mittelpunkt, wie und auf wessen Kosten Gewinne erwirtschaftet werden und nicht, wo sie eingesetzt werden. Einfach gesagt geht es also darum, welchen Beitrag Unternehmen ganz grundsätzlich zu einer nachhaltigen Welt leisten können – sozial, ökonomisch und ökologisch.

Im Zusammenhang mit CSR ist zudem immer wieder von dem Begriff „Corporate Citizenship“ zu lesen und nicht selten werden die beiden Konzepte gleichgesetzt oder verwechselt. Allerdings umfasst das „Corporate Citizenship“ im Gegensatz zu dem breiten CSR-Spektrum ausschließlich das bürgerschaftliche Engagement in und von Unternehmen. Zum Beispiel in Form von Spenden, Aktionen zur Verschönerung von Kindergärten oder anderen gemeinnützigen Aktivitäten, die aus den Unternehmensgewinnen finanziert werden. CSR hingegen geht über diese Ebene weit hinaus. CSR sind nicht nur die „guten Taten“ auf sozialer Ebene, sondern eben der ganzheitliche Ansatz nachhaltig sozialen ökologischen Wirtschaftens – was natürlich nicht bedeutet, dass „Corporate Citizenship“ nicht als ein Element parallel zur CSR-Strategie laufen kann.

CSR in den Unternehmensalltag integrieren

Der Gleichklang von Ökologie, Ökonomie und Sozialem ist also das oberste Ziel von CSR. Wie aber kann dieser „Gleichklang“ erreicht werden? Fest steht, dass CSR nur dann erfolgreich ist, wenn das Konzept fest in der Kernstrategie eines Unternehmens verankert ist. Eine allgemeingültige Regel für alle gibt es aber nicht. Denn selbstverständlich sind die CSR-Aktivitäten im produzierenden Gewerbe ganz andere, als zum Beispiel im Dienstleistungssektor. Genau so steht ein DAX-Konzern vor ganz anderen Herausforderungen, als die familiengeführte Traditionsbäckerei von nebenan. Wichtig ist lediglich, dass die gewählte CSR-Strategie auch zum jeweiligen Unternehmen passt. Wie aber findet sich die richtige und authentische CSR-Strategie für mein Unternehmen? Welche Möglichkeiten habe ich? Wie funktioniert CSR? Und was kostet mich das alles überhaupt?

Mensch sein heißt verantwortlich sein.

Antoine de Saint-Exupéry

CSR und die gmc²

Was wir anderen nahelegen, gilt ganz selbstverständlich auch für uns. CSR ist schon immer fester Bestandteil unserer Firmenphilosophie gewesen. Dabei verstehen wir CSR als ein bewusstes Starkmachen für unsere Mitmenschen und unsere Natur und für ein faires Miteinander über die Unternehmensgrenzen hinaus: Ob Ökostrom oder Fair-Trade-Kaffee, Ressourcenschonung entlang der Lieferkette, Job-Ticket oder eine familienfreundliche Personalpolitik – es gibt viele Wege, unternehmerische Verantwortung zu leben. Mit unserer Mitgliedschaft bei Initiativen wie dem „Netzwerk familienbewusste Unternehmen„, der „Fair Company Initiative“ oder dem „UN Global Compact“ bekennen wir uns zudem ganz öffentlich zur Einhaltung unserer Grundsätze. Indem wir uns aktiv in diesen Initiativen einbringen, schaffen wir die Aufmerksamkeit für die Bedeutung des Themas. Dieses Bewusstsein möchten wir auch anderen mit auf den Weg geben. Wir ermutigen unsere Kunden und Partner ökologische und soziale Aspekte fest in ihr wirtschaftliches Handeln zu integrieren und sie auf ihrem CSR-Weg zu begleiten. Das ist der Beitrag, den wir von der gmc² leisten können. Wir möchten gemeinsam das nötige Wertebewusstsein für den Gleichklang aus Ökonomie, Ökologie und Sozialem schaffen.

Die logische Konsequenz aus Verantwortung und Wertebewusstsein ist für uns die Zusammenführung der drei Nachhaltigkeitsdimensionen mit dem Business zu unterstützen und diese gleichermaßen in die strategischen Ziele von Unternehmen zu integrieren. Unser Kerngeschäft liefert die innovativen Business Intelligence- und Analytics-Lösungen, die es unseren Kunden ermöglichen, unternehmerische Verantwortungsübernahme messbar und steuerbar zu machen. Damit entsteht Zukunftsfähigkeit durch Transparenz, Effizienz und Konsistenz in den Steuerungsprozessen und sichert erfolgreich nachhaltiges unternehmerisches Handeln.

Gemeinsam für die Zukunft

Aber nicht nur wir leben das Konzept des nachhaltigen Wirtschaftens seit jeher. Insbesondere die vielen, kleinen Traditionsunternehmen sind allein durch ihre Konzeption her schon per se nachhaltig – nur wissen sie es oft nicht! Stattdessen fragen sich insbesondere diese kleinen Unternehmen, ob sich die gesellschaftliche Verantwortungsübernahme für sie überhaupt rentiert und lohnt. „Auf jeden Fall!“ sagen wir da ganz entschieden! Obwohl das Konzept CSR erst einmal nach hohen Kosten und zeitlichem Mehraufwand klingt, ist der Output – also das was wir zurück bekommen – viel größer: So werden zum Beispiel Kaufentscheidungen immer häufiger aufgrund nachhaltigkeitsbezogener Kriterien getroffen. Stabile Lieferantenbeziehungen, eine optimale Qualität von Produkten, zufriedene und motivierte Mitarbeiter, eine gesteigerte Attraktivität des Unternehmens, Gewinnmaximierung und Kostensenkung – die „CSR-Vorteils-Liste“ lässt sich ins Unendliche fortsetzten. Fest steht, dass hier die Chance für langfristigen Unternehmenserfolg und zukunftsfähiges Wirtschaften verborgen liegt. Dazu gibt es das gute Gefühl „etwas zu tun“. Denn wie sagte schon der französische Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry? „Mensch sein heißt verantwortlich sein.“ Und nur wenn wir gemeinsam Verantwortung übernehmen, können wir die Gegenwart verändern und die Zukunft gestalten.

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