Am Mittwoch, den 28. Juni hieß es endlich: „Mögen die Daten mit euch sein!“

In einem ganztägigen Workshop fand auf der TDWI-Konferenz unser Star-Wars Hackathon statt – und der war ein voller Erfolg. Gemeinsam mit 15 IT- und Star-Wars-Begeisterten kamen wir den Möglichkeiten des „Cognitive Computing“ auf die Spur. Im Zentrum stand dabei die Frage, ob neue und verwertbare Erkenntnisse aus unstrukturierten Daten generiert werden können oder ob dies doch zu sehr nach Science Fiction klingt.

Vier intergalaktische Teams beschäftigten sich in diesem Zusammenhang mit folgenden Aufgaben:

1. Der „Anakinator“ sollte dem Nutzer zeigen, welchem Star-Wars-Charakter er die eingegebenen Wörter zuordnet. Mithilfe des IBM Watson Services „Natural Language Classifier“ wurde das Mini-Tool trainiert.

2. „Wie verändert sich ein Charakter von Film zu Film?“ war Fragestellung der zweiten Präsentationsgruppe. Der IBM Watson Service „Personality Insights“ half ihnen bei der Bestimmung von Charaktereigenschaften.

3. Die dritte Gruppe beschäftigte sich mit der Analyse der Hauptcharaktere. Wer spricht am meisten? Ist Sprechlänge ein Indiz für die Bedeutung eines Filmcharakters? Was macht eine Hauptrolle aus? Der genutzte „Tone Analyzer“ gab zum Ende der Hackzeit doch noch erste Anhaltspunkte.

4. Gruppe Nr. 4 beschäftigte sich mit „Die Gefühlswelt um Anakin Skywalker“. Mithilfe von Sentimenten, die der Sprache zugeordnet wurden, hat die Gruppe eine eigene Visualisierung für die Gefühlslage von Anakin Skywalker und Darth Vader erstellt.

Ohne vorab groß bestehenden Know-Hows starteten unsere Hackathon-Teilnehmenden in das Abenteuer „Advanced Analytics“. Eigenständig entwickelten sie Ideen und die nötige Vorgehensweise. IBM Bluemix und Watson Services lieferten dabei die relevanten Bausteine, um sämtliche Inhalte und unstrukturierte Texte in tatsächliche Antworten verwandeln zu können. Hoch motiviert meisterten die Teams sämtliche Herausforderungen – von der Auswahl der passenden Technologien, über die zeitaufwändige Datenaufbereitung bis hin zu den Tücken, die die zunächst noch unbekannte IBM Bluemix Benutzerführung mit sich brachte.

Umso größer war die Freude am Ende des Tages, als es hieß: Mission completed! So lautet das Resümee von Fabian, einem der Hackathon-Teilnehmenden: „Ich konnte viel lernen, habe eine neue Entwicklungsumgebung kennengelernt und hatte superviel Spaß.“

Dem können wir uns nur anschließen. Die konstruktive Atmosphäre, der Young Gun‘sche Gedanke und die geteilte Begeisterung für zukunftsweisende Innovationen machten den Hackathon auch für uns zu einem besonderen Erlebnis.

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