Heute kommen wir mit einem Vorschlag: Werfen Sie alte Ansichten einfach mal über Bord! Ein paar kleine Veränderungen haben bekanntlich noch keinem geschadet. Wovon hier eigentlich die Rede ist? Von PowerPoint Präsentationen und Geschäftsberichtspräsentationen. Besser gesagt von der dritten IBCS®SUCCESS Regel: CONDENSE!

CONDENSE ist – verglichen mit allen anderen Regeln – die ganz einfache. The easy one, sozusagen.

Im Zentrum der Botschaft steht die simple Aufforderung, Dinge zu verdichten. Denn nur eine hohe Informationsdichte ermöglicht die Darstellung komplexer Sachverhalte. Erst der Überblick über das Gesamte lässt eine korrekte Bewertung von Detailinformationen zu. Verstehen Sie uns nicht falsch: Damit meinen wir nicht, dass Sie nun wild drauf los kürzen sollen, Inhalte streichen und Kennzahlen reduzieren, bis Sie die Firma à la Balanced Scorecard anhand von vier oder fünf Ziffern aus einem schwebenden Cockpit steuern können. Sie sollen also nicht inhaltlich kürzen und an allen Ecken und Enden sparen. Stattdessen geht es darum, möglichst viel Information pro Fläche zu platzieren.

Natürlich bedeutet dies nicht, völlig überladene Präsentationen zu erstellen. Es geht darum, sich auf den eigentlichen Sinn eines Schaubildes oder einer Präsentation zu besinnen: Schaubilder sollen komplexe Zusammenhänge verständlich darstellen und nicht etwa Banalitäten dekorieren, um es mit den Worten von Rolf Hichert zu sagen. Und hier ist eines ganz besonders wichtig: Es muss alles weg, was keine Bedeutung hat. Rahmen, Schatten, Ränder und Dekoelemente  – alles weg! (Wieso, weshalb, warum und wie, verraten wir Ihnen übrigens in unserem Beitrag zur SIMPFLIFY-Regel.) Nur dann funktioniert das Vorhaben.

Im Normalfall sehen Geschäftsberichtspräsentationen jedoch so aus: Zuerst werden die Umsätze gezeigt, dann die Ergebnisse, gefolgt vom Personalstand und so weiter und so fort. Anschließend beginnt die eigentliche Arbeit in unseren Köpfen. Wir dürfen zusammenbasteln und überlegen, welche Botschaft bei der Präsentation eigentlich vermittelt werden soll.  Aber stellen Sie sich vor, eine Landkarte wäre genauso aufgebaut. Auf der einen Seite die Flüsse, auf der anderen die Länder und auf einer weiteren die Städte. Das wäre nicht wirklich zielführend. Ganz genauso verhält es sich mit Geschäftsberichten. Es macht Sinn, dass Dinge, die zusammengehören, zusammen gezeigt werden. Es ist schlichtweg falsch, dass Informationen nur dann besser verstanden werden können, wenn möglichst wenig gezeigt wird. Im Gegenteil. Was bringt ein Ausschnitt der Realität, wenn der Zusammenhang fehlt?

Das IBCS®SUCCESS Regelwerk zeigt Schritt für Schritt, wie aus einer reinen Abbildung eine Übersicht wird. Da reichen oft schon Kleinigkeiten. Wählen Sie etwa die Schriftgröße so aus, dass auch der Brillenträger in der letzten Reihe alles erkennen kann. Aber eine Schriftgröße 38 pt macht wenig Sinn. Vereinen Sie Daten und Elemente zu einem aussagekräftigen Schaubild, das durch Klarheit und Präzision überzeugt. Nutzen Sie den verfügbaren Platz mit gesundem Verstand. Sie werden merken: Plötzlich beginnt Ihr Geschäftsbericht tatsächlich zu berichten!

Doch wie heißt es so schön? Ein Bild sagt mehr als tausend Worte:

Vorher

Nachher

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